Diakonie-Brief 01/2026: Da sein, wo’s drauf ankommt!
Wie sehr sich die Lage rund um den Bonner Hauptbahnhof zugespitzt hat, schildert Suchtberaterin Lydia Metz von der Ambulanten Suchthilfe von Diakonie und Caritas im Interview. Sie berichtet von wachsendem Crack-Konsum, einer zunehmenden Verelendung konsumierender Menschen und Versorgungslücken im Umfeld des Bahnhofs. Daran wird deutlich, wie unverzichtbar die Bahnhofsmission als niedrigschwelliger Begegnungs- und Schutzraum heute ist; und als ein Ort, an dem an dem Menschen nicht übersehen werden.
Damit diese wichtige Arbeit der vornehmlich ehrenamtlichen Mitarbeitenden auch in Zukunft fortbestehen kann, braucht sie Rückhalt, Engagement und verlässliche Unterstützung. Denn diakonisches Handeln heißt, dort präsent zu sein, wo das Leben aus dem Takt geraten ist. Die Bahnhofsmission Bonn steht genau dafür: für Hilfe ohne große Hürden und für die feste Überzeugung, dass jeder Mensch eine würdevolle Begegnung und neue Perspektiven verdient.
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