Feierlicher Abschluss: Fluthilfe und Quartiersprojekt Heimerzheim beendet
Gemeinsam mit vielen Gästen blickten die Mitarbeitenden der Fluthilfe und des Quartiersprojekts zurück auf Jahre, die von Solidarität, Zuhören und tatkräftiger Hilfe geprägt waren. Unter den Gästen waren auch Fluthilfekoordinator Markus Koth und Andreas Vollmert von der Diakonie Katastrophenhilfe RWL, der Swisttaler Bürgermeister Tobias Leuning, die Vorsitzende des Ortsausschusses für Heimat- und Kulturpflege Heimerzheim e.V. Angelika Neubauer sowie der ehemalige Ortsvorsteher Hermann Menth.
In ihrem Grußwort erinnerten Andrea Elsmann und Tobias Köhler aus der Geschäftsleitung der Diakonie Bonn und Region daran, wie plötzlich und überwältigend die Flutkatastrophe alles veränderte – und wie aus einer akuten Nothilfe ein verlässliches Angebot wurde. Sie beschrieben, wie Mitarbeitende zuhörten, ermutigten und halfen, Ansprüche der Betroffenen geltend zu machen. Als sich die Bedarfe wandelten, wuchs daraus das Quartiersprojekt – getragen von einem starken Miteinander in Heimerzheim.
Nun endet diese besondere Arbeit, weil das, was akut gebraucht wurde, in Zukunft von bestehenden Strukturen aufgefangen werden kann. Zurück bleibt tiefe Dankbarkeit: für die engagierten Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, für die Unterstützung der Kirchen und der ökumenischen Zusammenarbeit sowie die Partnerorganisationen.
Nach dem Gottesdienst stand noch an der Swist die Einweihung eines Kamellboms durch Anbringen einer Tafel sowie die Überreichung eines Wandteppichs an den Ortsausschuss für Heimat- und Kulturpflege Heimerzheim e.V. im Alten Kloster auf dem Programm.