Weltkindertag mit dem Team B7

Medinghoven zählt

Die Diakonie kann vorerst Quartiersarbeit in Medinghoven ausweiten

Im vergangenen Herbst hatte die Politik beschlossen, die Sozialarbeit zur Stärkung des Gemeinwesens in Medinghoven auszubauen. In diesem Sommer hat die Stadtverwaltung der Diakonie grünes Licht gegeben. Seit Anfang September hat das Team „B7 – Quartiersbüro Medinghoven“ die Arbeit aufgenommen. Ab sofort sind Paulina Logrono und Heike Jakob-Bartels im Stadtteil unterwegs. Sie vernetzen sich mit den Aktiven vor Ort und gehen mit den Anwohnenden ins Gespräch darüber, was es kurz- und langfristig zur unmittelbaren Stärkung des Gemeinwesens braucht.

Verlässlich bleibt die enge Abstimmung mit der Sozialberatung. Dort kommen Nöte und Unterstützungsbedarfe zur Sprache. „Medinghoven ist ein Quartier mit einer jungen Bevölkerungsstruktur. Hier stecken viele Chancen. Wir freuen uns, die Menschen dabei zu unterstützen, diese zu entdecken und zu nutzen“, äußert sich Andrea Hillebrand, zuständige Bereichsleitung im Diakonischen Werk. „Gleichzeitig hoffen wir, dass eine Verstetigung der Arbeit möglich ist und wir aufgrund der Haushaltslage nicht das, was wir jetzt anstoßen, sich selbst überlassen müssen.“

Die erste Gelegenheit für Gespräche und Vernetzung hat das Team schon genutzt. Die Kolleginnen waren beim Weltkindertag in Medinghoven vor Ort, um Bedarfe und Ideen aufzunehmen und erste Grundlagen für die weitere Zusammenarbeit und zukünftige gemeinsame Projekte zu schaffen. Die gesammelten Wünsche wurden auf einer Stellwand für alle sichtbar gemacht. Besonders häufig wurde der Wunsch nach einer Eisdiele in Medinghoven geäußert. Auch ein gemeinsames Gartenprojekt stand auf der Liste.