Fit für den Notfall – Bahnhofsmission Bonn absolviert betriebliche Erste-Hilfe-Ausbildung

Passend zum „Europäischen Tag des Notrufs 112“ am 11. Februar haben 14 Ehrenamtliche der Bahnhofsmission Bonn sowie der Einrichtungsleiter Pfarrer Gerhard Brose Anfang Februar im Rahmen der betrieblichen Erste-Hilfe-Ausbildung Rettungsmaßnahmen trainiert. Der von den Johannitern geleitete Kurs fand in den Räumlichkeiten der Evangelischen Apostelkirchengemeinde statt.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Grundlagen der Ersten Hilfe, darunter die stabile Seitenlage, die Versorgung bei Verbrennungen oder die Beatmung. Hier wurde aus hygienischen Gründen mit Masken gearbeitet, die nach der Übung bei den Teilnehmenden weitere Verwendung fanden. Auch das Thema Wundversorgung stand auf der Agenda: Die Teilnehmenden lernten hier beispielsweise das Anlegen eines Kopfverbandes mit einem Dreieckstuch. Dank der Förderung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) konnten die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission an diesem Tag ihr Wissen umfassend auffrischen und wichtige Handgriffe trainieren, um im Ernstfall schnell und sicher helfen zu können.

„Wir begrüßen im Jahr gut 10.000 Gäste in der Bahnhofsmission und sind auch am Bahnsteig präsent. Alle Mitarbeitenden sollen und wollen in der Lage sein, Hilfe zu leisten, wenn ein medizinischer Notfall eintritt. Die Auffrischung der Erste-Hilfe-Maßnahmen gibt uns allen mehr Sicherheit auch wirklich zuzupacken, wenn es notwendig ist“, freut sich Gerhard Brose.