Gut durch die Hitzetage: Die Ambulante Pflege der Diakonie in Bonn gibt Tipps für ältere und pflegebedürftige Menschen

Die angekündigten hohen Temperaturen stellen insbesondere ältere, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen vor besondere Herausforderungen. Die Ambulante Pflege der Diakonie in Bonn ruft Angehörige, Nachbarn und Betroffene dazu auf, in den kommenden Hitzetagen besonders aufmerksam zu sein.

„Hitze ist nicht nur unangenehm, sondern kann für ältere Menschen schnell zu einer gesundheitlichen Belastung werden. Gerade Menschen mit Pflegebedarf oder Vorerkrankungen benötigen in diesen Tagen besondere Unterstützung“, appelliert Einrichtungsleiterin Luz Florez.

Sie bittet darum, besonders sensibel für Veränderung zu sein: „Neigt jemand verstärkt zu Schwindel, ist die Person häufiger verwirrt oder erschöpft? Das sind Signale dafür, dass die Hitzebelastung zu groß ist“, informiert Luz Florez weiter.

Pflegebedarf kann vorübergehend steigen

Die Erfahrung zeigt, dass während längerer Hitzeperioden der Unterstützungs- und Pflegebedarf zunehmen kann. Zusätzliche Hilfe bei der Flüssigkeitsaufnahme, der Körperpflege, der Mobilität oder der Beobachtung des Gesundheitszustands kann erforderlich werden.

Die Ambulante Pflege der Diakonie weist darauf hin, dass Angehörige und Betroffene bei Unsicherheiten frühzeitig Unterstützung in Anspruch nehmen sollten.

Unser Auftrag ist es zu helfen

„Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie sich Sorgen um sich selbst, Angehörige oder Nachbarn machen. Gerade in Zeiten großer Hitze kann eine frühzeitige Unterstützung dazu beitragen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Es ist unser Auftrag, Menschen zu helfen und sie zuverlässig durch schwierige Situationen zu begleiten.“

Die Mitarbeitenden der Ambulanten Pflege der Diakonie Bonn stehen Betroffenen und Angehörigen beratend und unterstützend zur Seite.

Fünf wichtige Tipps für heiße Tage
  1. Ausreichend trinken
    Regelmäßiges Trinken ist besonders wichtig (auch ohne Durstgefühl). Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen helfen, den Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten.
  2. Wohnräume kühl halten
    Fenster sollten möglichst in den frühen Morgenstunden oder nachts geöffnet werden. Tagsüber helfen geschlossene Rollläden und Vorhänge gegen das Aufheizen der Räume.
  3. Direkte Sonne meiden
    Aufenthalte im Freien sollten nach Möglichkeit auf die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden.
  4. Leichte Kleidung tragen
    Helle, luftige Kleidung unterstützt die natürliche Temperaturregulation des Körpers.
  5. Körper Kühlen
    Lauwarme Fußbäder, feuchte Waschlappen im Nacken können angenehm sein.
  6. Warnzeichen ernst nehmen und Hilfe holen
    Schwindel, starke Erschöpfung, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme können Anzeichen einer hitzebedingten Belastung sein und sollten nicht unterschätzt werden. Zögern Sie nicht, Hilfe zu holen.

Kontakt:

Pflege- und Gesundheitszentrum
Godesberger Allee 6-8
53175 Bonn
Telefon: 0228 227224-10 oder -12
pgz@dw-bonn.de
https://diakonischeswerk-bonn.de/pflege/