Schicht in der Bahnhofsmission Bonn
Team der Bahnhofsmission mit Lara Mohn und Elisabeth Stenzel
von den Bonner Grünen (Dritte und Vierte v.l.)
Welch zentrale Rolle die Bahnhofsmission für die Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen spielt, konnten die Besucherinnen am eigenen Leib erfahren. Bei der Ausgabe von Kaffee und Tee tauschten sie sich mit den Gästen aus und erhielten persönliche Einblicke in verschiedene Lebenssituationen.
Dabei wurde deutlich, dass die Bahnhofsmission in Trägerschaft von Diakonie und Caritas weit mehr ist als eine Kaffeeausgabestelle am Bahnhof. Sie bietet Menschen in unterschiedlichen Notlagen unkomplizierte, niedrigschwellige Unterstützung und einen geschützten Ort des Austauschs. Ob auf einer Reise oder in einer persönlichen Krisensituation: Für viele Menschen ist das Haus am Ende von Gleis 1 oft die erste Anlaufstelle.
Besonderes Interesse zeigten die Vertreterinnen der Grünen Bonn auch an den Erfahrungen der zahlreichen Ehrenamtlichen, die mit großem Engagement täglich Unterstützung leisten. In Gesprächen informierten sie sich über deren Motivation, die Bedürfnisse der Gäste sowie die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes für den laufenden Betrieb. Der Austausch mit dem Seelsorger der Bahnhofsmission, Pfarrer i. R. Gerhard Brose, sowie der Einrichtungsleiterin Jutta Siebertz brachte darüber hinaus tiefere Einblicke in die aktuellen Herausforderungen der Bahnhofsmission wie zum Beispiel dem wachsenden Drogenkonsum und daraus resultierenden Notsituationen der Menschen.
„Die Bahnhofsmission leistet jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Der direkte Austausch mit den Ehrenamtlichen und Gästen hat gezeigt, wie wichtig das niedrigschwellige Hilfsangebote, menschliche Begegnungen und verlässliche Unterstützung für viele Menschen sind“, betonten Elisabeth Stanzel und Lara Mohn nach ihrem Besuch.